Schwarzenberg Schwarzenberg
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Flora & Fauna

Nicht nur der Rotmilan ist ein typischer Vertreter der reichen Fauna und Flora Schwarzenbergs. Mit etwas Glück und zur rechten Zeit kann man innerhalb des Gemeindegebiets auch Reh, Fuchs, Marder, Gemse oder gar dem Steinbock begegnen. Und an einem der vielen Wasserläufe die selten gewordene Wasseramsel entdecken. Wer wachen Auges die weitläufige Landschaft am Nordfuss der randalpinen Pilatuskette durchstreift, findet an unzähligen Orten kleinere und grössere Wunder der Natur. Das eher niederschlagsreiche Klima begünstigt die Bildung von Feuchtgebieten. Besonders erwähnenswert sind das vom eiszeitlichen Rümliggletscher geformte Eigenthal mit dem Forrenmoos, das Gebiet um den ehemaligen Pilatussee, die Trockenmatt und die Feuchtwiese Meienstoss.


Flora

Die Gemeinde Schwarzenberg erstreckt sich von der Hügelzone (tiefster Punkt Füliloch 601m ü.M.) bis in die alpine Zone (höchster Punkt auf dem Widderfeld, 2075m ü.M.) und zeichnet sich durch eine ausgesprochen reichhaltige Flora aus. Ist diese in Dorfnähe noch von intensiv betriebener Landwirtschaft geprägt, erleben wir im Berggebiet eine überwältigende Blumenpracht. Seltene Orchideen wie der Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera) oder der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) werden kaum entdeckt, da sie nicht an begangenen Wegen wachsen.


Fauna

Um 1960 herum wurde am Pilatus Steinwild ausgesetzt. Die Kolonie entwickelte sich sehr erfreulich. Daher kann man heute auf Bergwanderungen mit etwas Glück und oft auf kurze Distanz diese geschickten Felsenkletterer beobachten. Die Alpendohlen besuchen uns im Winter regelmässig. Im Verlauf des Vormittags kommen sie nach Schwarzenberg, bleiben bis zum Mittag, um dann wieder auf ihren Berg zurück zu kehren. Im Birken- und Bergföhren-Hochmoor «Forrenmoos» finden sich wichtige Hochmoorpflanzen und -insekten. Zum Beispiel die Moosjungfer, eine seltene Libellenart. Auch der Grasfrosch geht hier im Frühling auf Hochzeitsmarsch. Ähnliches wäre von der Erdkröte zu berichten. Die seltene Geburtshelferkröte, auch «Glögglifrosch» genannt, hat im Raum Kriens-Schwarzenberg einen Verbreitungsschwerpunkt. Auch der Bergmolch, der Fadenmolch, der Feuersalamander und der Alpensalamander sind hier anzutreffen. Im Schneeloch zwischen Oberalp und Mittaggüpfi ist eine Murmeltierkolonie zuhause. Gelegentlich kann man auch Schneehühner beobachten. Der Auerhahn ist jedoch vermutlich aus unserem Gemeindegebiet verschwunden.