Schwarzenberg Schwarzenberg
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Eckdaten

Beliebter Naherholungsraum

Das meist nebelfreie Schwarzenberg und das Eigenthal sind beliebte Ausflugsziele für die Bevölkerung der Stadt Luzern und der Agglomeration. Über 100 km Wanderwege locken Jahr für Jahr Tausende von Erholung suchenden in die einzigartige Landschaft. Schwarzenberg und Eigenthal sind ab Luzern oder der Autobahn N2 mit dem Auto in 20 bis 30 Minuten zu erreichen. Die Postautokurse von und nach Schwarzenberg haben Anschluss an die SBB-Züge in Malters. Ebenso besteht eine Postautoverbindung über Kriens und Hergiswald (bekannte Wallfahrtskirche) ins Eigenthal.

 

Bevorzugte Lage in einzigartiger Landschaft

Schwarzenberg liegt auf einer Sonnenterrasse oberhalb Malters, 850 m über Meer. Die imposante Pilatuskette mit den schroffen Felswänden und den bewaldeten Hängen steht im Kontrast zu den lieblich geschwungenen Moränenhügeln, die das Dorf gegen neugierige Blicke aus dem Tal zu schützen scheinen. 

Zur Gemeinde Schwarzenberg gehört auch das Eigenthal (1000 m ü.M.), ein Hochtal mit Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Mit 40 km2 zählt Schwarzenberg zu den grösseren Gemeinden im Kanton Luzern. Sie ist locker mit landwirtschaftlichen Gehöften besiedelt, ausgedehnte Waldungen nehmen einen grossen Teil des Gemeindegebiets ein. Wohnbauliche Schwerpunkte bilden das Dorf und die Gemeindeteile Lifelen, Sonnenrain und Eigenthal.

 

Entwicklung der Gemeinde

Es würde den Rahmen sprengen, an dieser Stelle die Entwicklung der Gemeinde Schwarzenberg in allen Details und Facetten zu schildern. Dazu sei auf die als Buch vorliegende Chronik «Geschichte der Gemeinde Schwarzenberg» verwiesen, welche zur 150-Jahr-Feier erschienen ist und bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden kann.

Der Name Schwarzenberg fand erstmals um 1275 in den Urbarien des Klosters Rathausen Erwähnung. Der so genannte Teil der Gemeinde gehörte bis zur Verselbständigung Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zur früheren Vogtei und späteren Gemeinde Malters. Doch die Verwaltung des sehr grossen Gemeindegebiets wurde immer schwieriger, da die Anliegen der Talbewohner mit denjenigen vom Berg immer weniger unter einen Hut zu bringen waren. 1833 begann man in Schwarzenberg mit dem Bau einer eigenen Kirche, 1837 richteten die Bürger ein Gesuch an den Kleinen Rat des Kantons Luzern um Abtrennung der Pfarrei Schwarzenberg von der Gemeinde Malters. 1840 wurde, nicht zuletzt auf Drängen der Luzerner Regierung, das Schulhaus gebaut, wobei sich die Planung wegen der ungeklärten Situation mit Malters als sehr schwierig erwies. 1845 sprach der Luzerner Grosse Rat die Trennung von Malters aus und erhob Schwarzenberg zu einer selbständigen politischen Gemeinde.

Um Kirche, Schule und Sigristhaus entstand im Lauf der Zeit ein eigentlicher Dorfkern mit Krämerhaus, Tuch- und Wollwarenhandlung, Bäckerei, Schmiede, Gemeindekanzlei und Post. Aus bescheidenen Anfängen entwickelten sich um die Jahrhundertwende die Gaststätten Kreuz, Rössli und Matt zur blühenden Hotellerie. War die Bautätigkeit in Schwarzenberg seit 1950 mit je einem neuen Haus pro Jahr eher niedrig, so nahm der Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern ab 1963 spürbar zu. Immer neue Familien wählten Schwarzenberg als Wohnort, dennoch überhitzte sich die Bautätigkeit auch während der Hochkonjunktur nie. Und obwohl das Dorf wuchs, nahm die Bevölkerungszahl vorerst nur unwesentlich zu. Ausserhalb der Bauzone ging nämlich gleichzeitig die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe zurück. Doch inzwischen reichte der Platz im alten Schulhaus nicht mehr aus, zusätzlich sollte die 8. Klasse und die Hauswirtschaftsschule eingeführt werden. Man beschloss den Bau eines neuen Schulhauses, welches 1960 eingeweiht wurde. 1994/95 wurde die Anlage erweitert und mit einer vom Luzerner Architekten Markus Boyer geplanten Mehrzweckhalle ergänzt. Mit der Gründung der Baugenossenschaft 1965 und der Erstellung von vier Mehrfamilienhäusern bis 1994 konnte jetzt auch jungen Familien und älteren Einwohnern preiswerter Wohnraum angeboten werden.  

 

Schwarzenberg in Zahlen

Fläche
39.31 km2 (siebtgrösste Gemeinde im Kanton)
davon 0.63 km2 eingezont und 19 km2 Wald
Einwohner Siehe Statistisches Jahrbuch des Kantons Luzern
Höhe über Meer 832 m.ü.M.
Höchster Punkt 2075 m.ü.M.
Tiefster Punkt 601 m.ü.M.
Vereine
27
Amt
Luzern-Land